Offener Brief: Förderung statt Zwang in Integrationskursen!

Mit dem BAMF-Trägerrundschreiben vom 08.08.2018 wurde eine Meldepflicht für die Kursträger weiter verschärft: zum Integrationskurs verpflichtete Teilnehmer*innen sollen vom Träger dem Jobcenter / der Ausländerbehörde gemeldet werden, wenn sie mehr als 20% der Unterrichtsstunden in einem Kursabschnitt oder ab drei Tagen am Stück entschuldigt oder unentschuldigt fehlen. „Offener Brief: Förderung statt Zwang in Integrationskursen!“ weiterlesen

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Offener Brief des Dozenten-Teams der VHS-Lichtenberg

Dozenten-Team der VHS-Lichtenberg/Fachbereich DAZ

Sehr geehrte Damen und Herren,

dies ist ein Schreiben von Dozentinnen und Dozenten mit zumeist langjähriger Berufserfahrung, die in Integrations,- Alpha- und Geflüchteten-Kursen an der VHS Berlin-Lichtenberg unterrichten. Wir wenden uns an Sie als Verantwortliche, um auf die völlige Untauglichkeit der uns staatlicherseits verordneten „Integrationskurskonzepte“ aufmerksam zu machen; wir ersuchen Sie eindringlich, unser Anliegen ernst zu nehmen. Weiterlesen

Der „Masterplan Migration“ enthält keine Idee für die Fortentwicklung des Handlungsfeldes Migration und Integration

Stellungnahme des Verbands binationaler Familien

Der „Masterplan Migration. Maßnahmen zur Ordnung, Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung“ wurde vom Bundesinnenministerium am 04. Juli 2018 veröffentlicht. Er basiert auf der Vorlage von Horst Seehofer, Vorsitzender der CSU, und ist fast identisch mit dieser, die er am 22. Juni 2018 herausbrachte. …

Die Stellungnahme als PDF-Dokument: Masterplan_Migration-Kritik_Juli_2018_mr

Stellungnahme eines Kollegen

» Bezüglich ihrer Aktivitäten bei der Integration präsentiert die Bundesregierung der  Öffentlichkeit von Zeit zu Zeit die Zahlen derer, die bisher das Integrationskurssystem des BAMF durchlaufen haben. Die Zahlen sagen jedoch nichts über die Inhalte oder die Effektivität der Integrationskurse aus. Dem BAMF geht es nicht im Geringsten um Qualität, sondern, wie es scheint, nur um die Legitimierung seiner selbst und der Politik der Regierung.
Sehr deutlich manifestierte sich das jüngst in der Erhöhung der maximalen Teilnehmerzahl auf 25 Personen pro Kurs. Selbst bei der früher geltenden Begrenzung auf 20 Teilnehmer pro Kurs konnte lediglich der Schein eines Erfolgs aufrecht erhalten werden. Ein solches System existiert auf Kosten der Teilnehmer und der Dozenten, zum finanziellen Nutzen der Träger und zum publizistischen Nutzen der Regierung. Ein wirkungsvoller Sprach- und Sachunterricht kann unter diesen Bedingungen freilich nicht stattfinden. «

Leipziger Erklärung der Institute und Abteilungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache

An den Instituten und Abteilungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) der Universitäten und Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland bilden wir seit über vierzig Jahren die Lehrkräfte und ExpertInnen aus, die die deutsche Sprache als Fremd- und Zweitsprache an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bildungsinstitutionen im In- und Ausland vermitteln. Zusammen mit dem Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (FaDaF) melden wir uns hiermit zu Wort, um die Öffentlichkeit und die politisch Verantwortlichen auf die folgenden Punkte aufmerksam zu machen:

Leipziger Erklärung_final